16.
Juni
2016
Baukastenprinzip für smartes Einkaufen

Baukastenprinzip für smartes Einkaufen

  Nachgefragt bei Daniel Krantz
(Leiter des Mobile Labs der Otto Group)

Immer mehr Menschen gehen mit ihren Smartphones auf Einkaufstour. Deswegen setzt die Otto Group auf Mobile Commerce und gründete ein eigenes Mobile Lab. Ein paar Fragen an Daniel Krantz, Leiter des Mobile Labs der Otto Group.

 Daniel, wofür ist das Mobile Lab innerhalb der Otto Group zuständig?  

Daniel Krantz, Leiter Mobile Lab Otto GroupDie Zukunft des Handels liegt im Mobile Commerce, schon heute verwenden knapp 40 Prozent der Smartphone-Nutzer in Deutschland ihr Gerät auch zum Einkaufen.* Bis 2017 sollen daher alle Angebote der Otto Group für das Smartphone ausgerichtet sein. Das Mobile Lab wurde gegründet, um den Konzerngesellschaften auf diesem Weg zur Seite zu stehen.


Wie kann dies in der Praxis aussehen?

Ein Beispiel ist die Mobile App von Bonprix. Bei der Entwicklung der App haben wir die Kolleginnen und Kollegen eng beraten, von der grundlegenden Planung bis hin zur praktischen Umsetzung. Gemeinsam haben wir uns für einen hybriden Ansatz entschieden, bei dem die App Inhalte aus dem bestehenden Online-Shop übernehmen kann. Nach nur vier Monaten ist die App in diesem Frühjahr live gegangen.


 Was kannst du uns darüber hinaus über eure Arbeit verraten?

Ein großes Projekt für uns ist das App Acceleration Center. Wir wollen damit für die gesamte Otto Group eine Open-Source-Plattform aufbauen. Den Konzerngesellschaften werden Module zur App-Entwicklung zur Verfügung stehen – quasi nach einem Baukastenprinzip. Wir blicken zudem noch etwas weiter nach vorne und testen den von OTTO entwickelten Produkt-Assistenten, einen intelligenten Aufkleber. Dieser klebt beispielsweise auf Kaffeemaschinen und sendet per NFC (Near-Field-Communication) an das Smartphone, wann und wo ich neue Espresso-Bohnen kaufen kann. Das Internet der Dinge kommt!


Und wie sieht deine persönliche Wunschvorstellung der mobilen Zukunft aus?

Akkus mit unbegrenzter Laufzeit. 


Daniel Krantz auf Twitter: @kwaens



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