18.
Juni
2014
Und es geht doch…

Und es geht doch…

  Markus Fuchshofen
(Leiter E-Commerce bei Bonprix)

Früher fiel im E-Commerce häufig der Satz: Bücher lassen sich rezensieren, Mode nicht. Bei Bonprix haben wir von Beginn an eine andere Strategie verfolgt. Der Hauptgrund: Nichts überzeugt so sehr wie der begeisterte Kommentar einer Kundin, die ein Produkt ebenfalls gekauft hat. Die Rezensionen und ein zusätzliches Passformbarometer sind auf bonprix.de ein zentrales Service-Tool geworden. Die Kunden beraten sich damit gegenseitig, der Online-Shop wird damit zur Social-Commerce-Plattform.

Um die volle Wirkung der Bewertungen auszuschöpfen, brauchen wir viele. Die Kunden sollen im Idealfall bei jedem Produkt Rezensionen vorfinden. Wir sind da auf einem guten Weg. Gerade feiern wir die millionste Kundenbewertung auf bonprix.de und sagen dort unter anderem mit einem Video Dankeschön. Jeden Monat kommen 40.000 neue Rezensionen hinzu. Das Engagement unserer Kunden ist auch deshalb so groß, weil wir uns seit November 2011 aktiv um ihr Feedback bemühen. Nach dem Kauf bitten wir sie per E-Mail um eine Rezension. Rund 90 Prozent aller Bewertungen kommen so zustande.

Das schafft nicht nur Quantität, sondern auch Qualität: Wir haben es größtenteils mit ernst gemeinten und positiven Rezensionen zu tun. 78 Prozent bewerten ihre gekauften Artikel mit vier oder fünf von fünf möglichen Sternen. Und das ist echt.

Wir veröffentlichen übrigens fast alle Kommentare, gelöscht wird bei uns nur sehr selten und nach transparenten Kriterien. Kritik darf gerne sein. Unsere Qualitätsentwicklung und der Einkauf profitieren von diesem Feedback und können bei Bedarf die Qualität oder die Passform eines Artikels verbessern. So profitieren beide Seiten. Auch wenn es aufwändig ist, ein umfassendes Feedback-System aufzubauen und zu pflegen – es lohnt sich. Denn Mode lässt sich sehr wohl rezensieren.

Schulterblick: Kundenbewertungen bei BOnprix

Kundenbewertungen bei Bonprix


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