18.
September
2014
Freude und Ansporn

Freude und Ansporn

  Hans-Otto Schrader
(Vorstandsvorsitzender der Otto Group)

Was für eine schöne Anerkennung! Am Mittwochabend durfte ich im festlichen Rahmen in Berlin den CSR-Preis der Bundesregierung für die Otto Group entgegennehmen. Prof. Dr. Edda Müller, als Vorstandsvorsitzende von Transparency International Deutschland Mitglied der Jury, hielt eine anregende Laudatio. Mit dem Preis würdigt die Bundesregierung unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles Unternehmen für die nachhaltige Ausgestaltung ihrer gesamten Geschäftstätigkeit. 

Einen Preis mit einem solch umfassenden Ansatz zu gewinnen, freut mich besonders. Denn dieser Ansatz ist das erklärte Ziel der Otto Group. Mit unseren CSR-Maßnahmen setzen wir an den Kernprozessen unseres Geschäftsmodells an. Das Fundament hierfür legte unser heutiger Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Michael Otto bereits in den 1980er Jahren, als er den Umweltschutz als weiteres Unternehmensziel ausgab. Insofern freue ich mich über den Preis auch als Anerkennung unserer langen Tradition, in der wir uns mit großer Ernsthaftigkeit diesem wichtigen Thema widmen. 

Um das Prinzip verantwortungsvollen Wirtschaftens tief im Unternehmen zu verankern, bedarf es vieler Kräfte. Daher möchte ich nicht nur Dr. Johannes Merck und seinem Team des Corporate Responsibility-Bereiches für ihre exzellente Arbeit danken, sondern auch den vielen Kolleginnen und Kollegen im Konzern, die dieses Prinzip mit viel Engagement und zahlreichen Projekten leben. Denn nur so lässt sich ein Prinzip auch in die Praxis von 123 Gesellschaften in mehr als 20 Ländern umsetzen. 

Bei aller Freude und Anerkennung ist der CSR-Preis der Bundesregierung gleichzeitig aber auch ein großer Ansporn. Denn der Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit bleibt stets ein Weg. Wenn wir Ziele erreichen, setzen wir uns neue. Wir wollen unseren Beitrag leisten und gemeinsam mit anderen Akteuren Lösungen finden, insbesondere für die Herausforderungen der globalen Lieferketten unserer Zeit. Hierfür brauchen wir einen sachlichen und konstruktiven Austausch mit allen Anspruchsgruppen. So motiviert uns alle dieser Preis, weiter hart daran zu arbeiten, die Welt ein Stück besser zu machen – abseits von Preisen oder der Frage, ob die Medien darüber schreiben. 

Danke an den Veranstalter, die Jury und an alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir bleiben dran!



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