26.
Juni
2015
So wachsen mobile Services aus den Kinderschuhen heraus

So wachsen mobile Services aus den Kinderschuhen heraus

  Norbert Gödicke
(Geschäftsführer Nubon GmbH)

Immer mehr Menschen setzen ihre Smartphones aktiv beim Einkauf ein. Durch Beacons, NFC, RFID oder QR-Codes ergeben sich für den Stationärhandel neue Möglichkeiten der Kundenansprache und -bindung. Doch wollen Kunden Produktinfos und Rabatte beim Einkauf im Geschäft wirklich aufs Handy bekommen? Wird das Smartphone zum neuen Einkaufsberater? Und sind Verbraucher in Deutschland ernsthaft interessiert an Mobile Payment?

Norbert GödickeDie Antwort lautet eindeutig ‚Ja’. Die Wege dorthin sind jedoch oftmals noch zu weit, die technischen Voraussetzungen überfordern den Kunden gar teilweise. Daraus resultieren zwar starke Wachstumsraten, jedoch auf Basis einer ausbaufähigen Nutzerzahl. Im Reichweiten-Aufbau liegt also die Herausforderung.

Bei Nubon sind wir davon überzeugt, dass die Lösung erstens in digitalen Services liegt, die dem Konsumenten einen echten Mehrwert bieten. Zweitens sollte es sich um eine übergreifende Lösung handeln, die bei einer Vielzahl von Händlern einsetzbar ist. Nur so lässt sich ein Höchstmaß an attraktivem Content anbieten und eine relevante Reichweite aufbauen – und nur so wird es wirklich nutzerfreundlich.

Die Möglichkeiten digitaler Mehrwerte sind dabei vielfältig. Mit digitalen Loyalty-Programmen beispielsweise kann der Kunde seine Treuekarte überall mobil beantragen, erhält sie in Sekunden und hat sie auf dem Handy immer dabei, vergisst sie nicht mehr und nutzt sie häufiger. Ob Preisvorteile nur für Kundenkarteninhaber, regionale Couponaktionen, elektronische Kassenbons oder fertige Einkaufslisten nach Kochrezepten – die Optionen sind fast endlos. 

Auch Mobile Payment ist ein wichtiger Baustein. Dass die aktive Nutzung hierzulande allerdings noch ausbaufähig ist liegt auch daran, dass mobiles Bezahlen unserer Ansicht nach alleine keinen ausreichenden Benefit bietet und nur in Verbindung mit Zusatzangeboten und schnellen Kassenprozessen funktioniert. Nur in automatisierter Kombination aller Services kann der Kunde stressfrei und ohne Wartezeit das Geschäft verlassen. Im Idealfall hat er dabei noch gespart, wurde mit Bonuspunkten belohnt und kann dieselbe App beim nächsten Händler ebenfalls nutzen.

So wachsen mobile Kundenservices endgültig aus den Kinderschuhen heraus. 


Nubon ist Anbieter der gleichnamigen Kundenbindungs-Plattform in den Bereichen digitaler Kassenbeleg, digitale Kundenkarten, Mobile Couponing und Mobile Payment. Deutschlandweit ist Nubon der erste Dienstleister, der diese Services in nur einer App anbietet. Hierfür bindet Nubon verschiedene Systempartner flexibel ein. Das Unternehmen wurde im Februar 2013 gegründet und gehört mehrheitlich zur Otto Group.



Kommentare

Kommentar schreiben

Hinweis
Wir freuen uns über Ihre Kommentare in diesem Blog. Die Redaktion behält sich jedoch vor, Beiträge nachträglich zu löschen, sollten diese gegen die Kommentarrichtlinien verstoßen. Dies gilt insbesondere für solche Beiträge, die rechtswidrige Inhalte, Werbung für Dritte, Spam oder Beleidigungen enthalten oder in anderer Form unsachgemäß sind.

Verwandte Artikel

  •  
    14.
    August
    2017
    Warum die Otto Group das Textilbündnis weiterhin unterstützt

    Warum die Otto Group das Textilbündnis weiterhin unterstützt

    Nachgefragt bei
    Icon Dr. Johannes Merck
    (Direktor Corporate Responsibility Otto Group)

    Hat das Textilbündnis eine Zukunft? Es braucht einen Schulterschluss von Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik.

  •  
    04.
    August
    2017
    2
    Möbel online: Mehr als nur ein Trend

    Möbel online: Mehr als nur ein Trend

    Nachgefragt bei
    Icon André Müller
    (Direktor Home & Living bei OTTO)

    Sofa, Bett und Tisch per Mausklick: Was macht den Onlinekauf von Möbeln so attraktiv?

  •  
    26.
    Juli
    2017
    „Viele Anbieter müssen ihre Store-Konzepte überdenken“

    „Viele Anbieter müssen ihre Store-Konzepte überdenken“

    Nachgefragt bei
    Icon Neela Montgomery
    (CEO Brate and Barrel)

    Kurz vor ihrem Wechsel zu Crate and Barrel in die USA, baten wir Neela Montgomery, bislang Vorständin Multichannel-Retail bei der Otto Group, um eine kurze Bewertung des dortigen Retail-Markts.

Beliebte Artikel

  •  
    30.
    Januar
    2017
    17

    Digitalisierung: Was passiert da gerade eigentlich?

    Icon Redaktion ottogroupunterwegs
    (Admin)

    Die Blogparade "Digitalisierung: Was passiert da gerade eigentlich?" startet... Jetzt mitmachen!

  •  
    09.
    Mai
    2016

    Startups und die Altersfrage

    Icon Redaktion ottogroupunterwegs
    (Admin)

    Welche Rolle spielt eigentlich das Alter beim Gründen? Wir haben bei Startup-Unternehmern aus unterschiedlichen Branchen nachgefragt.

  •  
    17.
    August
    2016

    Erfolg im Multichannel mit flexibler stationärer Präsenz

    Icon Dr. Marlon Braumann
    (Gründer und Geschäftsführer store2be GmbH)

    Welchen Hindernissen Online-Händler auf dem Weg in den stationären Handel gegenüberstehen – und welche Lösungen es gibt.

Neueste Kommentare

Berit Lise Sandoe Metzner zu Möbel online: Mehr als nur ein Trend

"Sie haben das Geld für meine Bestellung bereits abgebucht, aber ich habe bis jetzt keine Bestätigung..."
15.08.2017

Marko Toivonen zu Gimmick oder Must-Have? Videochat mit dem Kundenservice

"Great comment on the online chat services and future of video in it. I believe that video will play..."
10.08.2017

bert zu G20 ist, wenn man trotzdem shoppt

"Wie viele Leute wurden von welchem Institut befragt?"
07.07.2017

Neueste Tweets

  • RT @CmiA_AbTF: CmiA's impact 2016:50 mil. #CmiA textiles, 47% increase in revenues to support ...

  • Positive Bilanz: @CmiA_AbTF erzielt Einnahmenrekord: https://t.co/YkHJhj1CM6 via @UmweltDialog ...

  • Hermes eröffnet größtes #Logistik Center der Firmengeschichte in Großbritannien: ...