06.
Juni
2016
Fünf fundamentale Shoppingtrends der Zukunft

Fünf fundamentale Shoppingtrends der Zukunft

  Redaktion ottogroupunterwegs
(Admin)

Der Kunde von heute ist ganz schön kompliziert. Oder besser gesagt: anspruchsvoll. Er will sich nicht mehr von den Ladenöffnungszeiten einschränken lassen, sondern rund um die Uhr im Internet bestellen – und erwartet (natürlich) prompte Lieferung. Auch alte Stereotype greifen nicht mehr: Gingen im Jahr 2000 tatsächlich nur 4,4 Prozent der Menschen ab 60 zumindest gelegentlich ins Internet, taten dies 2015 schon 50,4 Prozent*. Umgekehrt brechen gerade junge Menschen wieder verstärkt zum klassischen Einkaufsbummel auf. In dieser neuen Konsumwelt hat nur Erfolg, wer die veränderten Wünsche der Kunden schnell erkennt und darauf eingeht

1. Immer mobiler

Eine Edelstahlpfanne auf dem Weg zur Arbeit, eine Jogginghose in der Mittagspause oder eine Waschmaschine nach Feierabend auf dem Sofa: Weltweit kaufen immer mehr Kunden mit ihren Smartphones ein – schnelleren Datenverbindungen, größeren Displays und leistungsstärkeren Geräten sei Dank. Allein in Deutschland nutzen schon knapp 40 Prozent der Smartphone-Nutzer ihr Gerät zum Shoppen**, darunter auch viele ältere Kunden. 

2. Immer spontaner

„Jetzt gönne ich mir etwas“ – nach diesem Motto geschieht heute schon rund jeder sechste Onlinekauf aus einem Impuls heraus***. Viele Nutzer vertreiben sich die Zeit, indem sie auf ihrem Smartphone shoppen oder für einen Kauf recherchieren, etwa in der U-Bahn oder im Wartezimmer. Mode-Apps wie About You sind auf dieses Bedürfnis zugeschnitten. Sie zeigen den Nutzern ihre Angebote nach ähnlichem Muster wie soziale Medien – in einem maßgeschneiderten Feed. 

3. Mit besten Empfehlungen

Auch in digitalen Zeiten schenken Menschen ihr Vertrauen vor allem anderen Menschen – das gilt besonders beim Einkaufen. Wer sich eine Bohrmaschine zulegen will, bittet vorher zum Beispiel seine Freunde in den sozialen Netzwerken um Rat. Aber auch die Einschätzungen Fremder spielen eine immer größere Rolle. So lesen 72 Prozent der Onlineshopper vor dem Kauf Bewertungen anderer Kunden****. 

4. Im Ernstfall persönlich

„Das T-Shirt kam in der falschen Größe“ oder „Ich habe einen Garantiefall“: In den seltenen Fällen, in denen ein Problem auftaucht, schätzen Onlineshopper noch den persönlichen Kontakt zu einem Kundenberater – 56,5 Prozent von ihnen am liebsten per Telefon*****.

5. Auch vor Ort

Fast schienen die Innenstädte schon vom Aussterben bedroht, weil die Menschen den Straßengeschäften den Rücken zukehrten. Doch nun entdecken ausgerechnet Onlinekunden den Stadtbummel wieder – um eine Jeans anzuprobieren, um auf einer Chaiselongue probezuliegen. Um auch ganz real für die Kunden erfahrbar zu sein, eröffnete etwa Edited, ein digitaler Fashionshop der Otto Group, im Jahr 2015 in Hamburg und 2016 in Berlin je einen Store.


( Dieser Text ist im Original in unserem aktuellen Geschäftsbericht erschienen, den Sie  hier  downloaden können.)


*ARD/ZDF-Onlinestudie 2015
** Mobile Effects Studie 2016 (BurdaForward)
*** Studie „E-Commerce 2015“ (OTTO/ECC Köln)
**** Repräsentative Umfrage 2015 (Bitkom Research)
***** Studie „E-Commerce 2015“ (OTTO/ECC Köln)



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