01.
Dezember
2014
M-Commerce: Wer macht das Rennen?

M-Commerce: Wer macht das Rennen?

  Nachgefragt bei Jan Korte
(Referent der Handelskammer Hamburg )

Was wäre das Leben ohne Apps? In einer Stadt wie Hamburg fast schon undenkbar. Egal, ob Fahrplanauskunft, Taxi-Ruf oder Ticketkauf – für jedes Alltagsproblem gibt es inzwischen eine mobile Lösung, man muss sie nur kennen. Hier setzt der in diesem Jahr von der Handelskammer Hamburg ausgerufene „App Contest Hamburg“ an, der unter anderem von der Otto Group gesponsert wird.

Jan Korte, Referent der Handelskammer Hamburg

Start des Wettbewerbs war am 13. Oktober. Seitdem hat uns eine Vielzahl an Vorschlägen erreicht, mehrere davon haben Bezug zum (lokalen) Einzelhandel. Das kommt nicht von ungefähr: Die Branche wird durch den Einfluss von mobilen Endgeräten derzeit massiv geprägt.

Auffällig: In der IT-Branche ist das Ende der Diskussion über die verstärkte Hinwendung von Käufern zu Smartphone und Co. noch sehr offen. Ein Szenario: Kunden mit einem hohen Preisbewusstsein nutzen den stationären Einzelhandel verstärkt nur noch als „Showroom“ um dann mithilfe einer Preisvergleichs-App zwar vor Ort, aber online beim jeweils billigsten Anbieter zu kaufen.

Dem gegenüber steht die Theorie eines App-Contest-Teilnehmers, welcher glaubt, dass der lokale Einzelhandel in Verbindung mit mobilen Technologien den „klassischen“ Online-Handel in fünf Jahren komplett überholt haben wird.    

Eines ist heute schon sicher: Stationäre Einzelhändler steigern ihre Chancen am Markt, wenn sie die Herausforderung „Mobile“ offensiv annehmen. Vielleicht ist eines der richtungsweisenden Konzepte hierfür ja sogar unter den Einreichungen für den App Contest dabei…  


Jan Korte ist bei der Handelskammer Hamburg Referent für den Geschäftsbereich Innovation & Umwelt mit Schwerpunkt IT-, Medien- und Kreativwirtschaft. Der oben genannte App-Contest läuft noch bis zum 19. Dezember dieses Jahres. Es können noch Beiträge eingereicht werden.



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