24.
August
2015
 „Industrie 4.0“ muss eigentlich „Handel 4.0“ heißen

„Industrie 4.0“ muss eigentlich „Handel 4.0“ heißen

  Dr. Sabrina Zeplin
(Direktorin Business Intelligence Otto Group )

Eine von Blue Yonder geförderte Studie ergab, dass bisher nur 13 Prozent der Industrieunternehmen Big-Data-Analysen in ihre Unternehmensprozesse integrieren. Im Handel sind es mit 27 Prozent mehr als doppelt so viele.

Es überrascht mich nicht, dass der Handel der Industrie eine Nase weit voraus ist, wenn es um das Thema „Big Data“ geht.

Nicht zuletzt bekommen wir das volatile Marktumfeld, die hohe technologische Dynamik und das veränderte Kundenverhalten unmittelbarer zu spüren. Und das nicht erst seit heute.

Dr. Sabrina Zeplin

Was mit dem Schlagwort „Industrie 4.0“ bezeichnet wird, müsste meiner Meinung nach „Handel 4.0“ heißen. Denn in keiner anderen Branche beeinflussen Daten so grundlegend die Art und Weise, wie Unternehmen sich selbst definieren und neue Geschäftsmodelle identifizieren, wie im Handel.

Schon jetzt arbeiten wir daran, alle verfügbaren Informationen in Echtzeit und alle an der Wertschöpfung beteiligten Instanzen zu vernetzen. Die rasante Entwicklung neuer Technologien hilft uns dabei, Kunden- und Marktdaten immer besser für Vorhersagemodelle zu nutzen und unsere operativen Prozesse zu optimieren. Alles mit dem Ziel, jedem einzelnen unserer monatlich 25 Mio. Webshop-Besucher ein optimales, inspirierendes Angebot machen zu können.

Auf dem Weg in eine digitalisierte Zukunft hat der Handel eine klare Vorreiterrolle. Auch wir in der Otto Group arbeiten daran, unser Know-How im Bereich Business Intelligence immer weiter auszubauen, investieren in „Brainpower“ und werfen sehr regelmäßig einen Blick über den Atlantik.

Denn wir haben verstanden, dass der Umgang mit Daten entscheidet, welche Unternehmen morgen für die Kunden noch relevant sind.



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