15.
Februar
2016
Mobile-Commerce: So stark profitiert limango vom Smartphone

Mobile-Commerce: So stark profitiert limango vom Smartphone

  Sven van den Bergh
(Gründer & Geschäftsführer Limango)

Wo Familien online einkaufen, da ist limango: Mit 6 Millionen Mitgliedern und mehr als 1,6 Millionen Kunden sind wir Europas führender Shopping-Club für Mütter und ihre Familien. Mit jährlich mehr als 4.000 zeitlich begrenzten Aktionen von rund 1.500 Marken deckt limango das gesamte Einkaufsspektrum der oben genannten Zielgruppe ab: von Mode für Kinder und Erwachsene, Spielzeug und Kosmetik über Artikel rund um Haus und Wohnen bis hin zu Familienreisen. 

Sven van den BerghInsgesamt haben wir in 2015 über 2,8 Millionen Pakete an unsere Kunden verschickt und damit einen Umsatz von 129 Millionen Euro erwirtschaftet. Dabei spielt das Smartphone eine entscheidende Rolle – und zwar entlang der gesamten Customer Journey. 

Angefangen bei der Club-Anmeldung: 70 Prozent aller Neunkundenregistrierungen bei uns erfolgen über ein Smartphone. Bei den typischen Aktionsstarts morgens um 7 Uhr, die wir via Newsletter, App, Facebook und WhatsApp ausspielen, liegt der Anteil von Mobile sogar bei 80 Prozent. Besonders spannend in diesem Kontext ist die Rolle von WhatsApp: 60 Prozent unserer überwiegend weibliche Kundschaft nutzt den Instant-Messaging-Dienst, um über Aktionen auf dem Laufenden zu bleiben. Besonders wichtig für limango sind zudem die Weiterempfehlungen, auch hier spielt Mobile eine große Rolle: So werden ca. 60 Prozent aller Weiterempfehlungen allein über WhatsApp getriggert.

Damit wird deutlich: Bei limango hat das Smartphone sehr großen Einfluss auf die Aktivierung unserer Kundinnen. Doch gilt das auch für den Kaufabschluss? Ja, denn die Hälfte aller Käufe bei limango wird ebenfalls über Smartphones abgewickelt. Damit bestätigt sich eine Entwicklung, die inzwischen die gesamte Otto Group – zu der limango seit 2009 gehört – tangiert: Auch hier transformiert sich Mobile vom Recherche- zum Kaufkanal. Tendenz steigend.


Gegründet im Oktober 2007 von Johannes Ditterich, Martin Oppenrieder und Sven van den Bergh in München, ist limango eines der ersten Unternehmen, das die Zielgruppe der Mütter und ihrer Familien konsequent in den Fokus seiner Geschäftsentwicklung stellt. Seit 2009 gehört limango zur Otto Group und ist seit 2013 eine 100-prozentige Tochter der Mytoys Group.

Foto: © jeshoots.com – pexels.com



Kommentare

Kommentar schreiben

Hinweis
Wir freuen uns über Ihre Kommentare in diesem Blog. Die Redaktion behält sich jedoch vor, Beiträge nachträglich zu löschen, sollten diese gegen die Kommentarrichtlinien verstoßen. Dies gilt insbesondere für solche Beiträge, die rechtswidrige Inhalte, Werbung für Dritte, Spam oder Beleidigungen enthalten oder in anderer Form unsachgemäß sind.

Verwandte Artikel

  •  
    26.
    Juni
    2017
    1
    Warum der Hype um „Prime Wardrobe“?

    Warum der Hype um „Prime Wardrobe“?

    Icon Thomas Steck
    (Direktor Kundenservice & Logistik OTTO )

    Bloß weil eine gut verpackte Idee aus Seattle stammt, muss diese ja nicht immer gleich den Rest der Handelswelt ins Unglück stürzen. Ein kritischer Blick auf Amazons neues Angebot für Prime-Kunden.

  •  
    24.
    Mai
    2017
    Bessere Kaufentscheidungen dank künstlicher Intelligenz

    Bessere Kaufentscheidungen dank künstlicher Intelligenz

    Icon Redaktion ottogroupunterwegs
    (Admin)

    Mithilfe einer Machine-Learning-Lösung hat otto.de Kundenbewertungen noch smarter gemacht. Wir werfen einen Blick in den Maschinenraum – aus der Reihe „Quick & Data… powered by Otto Group“.

  •  
    19.
    Mai
    2017
    1
    Brauchen wir einen Algorithmen-TÜV?

    Brauchen wir einen Algorithmen-TÜV?

    Icon Redaktion ottogroupunterwegs
    (Admin)

    Braucht es im Zuge der Digitalisierung eine Prüfstelle, die Einsicht in Algorithmen bei Internet-Dienstleistungen nimmt? Wir haben bei Unternehmen nachgefragt, die (rein theoretisch) betroffen wären.

Beliebte Artikel

  •  
    30.
    Januar
    2017
    14

    Digitalisierung: Was passiert da gerade eigentlich?

    Icon Redaktion ottogroupunterwegs
    (Admin)

    Die Blogparade "Digitalisierung: Was passiert da gerade eigentlich?" startet... Jetzt mitmachen!

  •  
    09.
    Mai
    2016

    Startups und die Altersfrage

    Icon Redaktion ottogroupunterwegs
    (Admin)

    Welche Rolle spielt eigentlich das Alter beim Gründen? Wir haben bei Startup-Unternehmern aus unterschiedlichen Branchen nachgefragt.

  •  
    17.
    August
    2016

    Erfolg im Multichannel mit flexibler stationärer Präsenz

    Icon Dr. Marlon Braumann
    (Gründer und Geschäftsführer store2be GmbH)

    Welchen Hindernissen Online-Händler auf dem Weg in den stationären Handel gegenüberstehen – und welche Lösungen es gibt.

Neueste Kommentare

Heike Ziegler zu Warum der Hype um „Prime Wardrobe“?

"Alles ist eine Frage des Marketings und ohne Marketing ist alles nichts. Auch beim Service kommt es auf..."
26.06.2017

Sabine Hirwatis zu „Die Digitalisierung verändert die Rolle der Assistentin“

"Da gebe ich Frau Nevermann Recht. Die Weiterentwicklung der Algorithmen hin oder her. Aber gegen eine..."
22.06.2017

Andreas Weiß (Managing Partner, ThesmonWellPoint) zu Brauchen wir einen Algorithmen-TÜV?

"Big Data wird die Denkweise, über Innovation, Handel, Dienstleistung, Bildung, Erziehung, Wissenschaft,..."
19.05.2017

Neueste Tweets

  • Klarer Fall von #CustomerCentricity... @ABOUTYOUDE stellt die Kunden in den Mittelpunkt: Auch ...

  • .@Liefery_DE Gründer Nils Fischer und Roger Hillen-Pasedag von Hermes über die Zusammenarbeit: ...

  • RT @s5anbeut: Schönes Camp, tolle Leute <3 Danke an @OttoGroup_Com und @30u30 ...