11.
Juli
2014
Deutsche wollen beim Tanken und im Nahverkehr mobil bezahlen

Deutsche wollen beim Tanken und im Nahverkehr mobil bezahlen

  Nils Winkler
(CEO Yapital)

Mobile Payment ist für uns keine Wette auf einen Markt, den es so noch gar nicht gibt. Wieso, habe ich in meinem letzten Beitrag schon begründet. Die Ergebnisse der aktuellen Studie von TNS Infratest in unserem Auftrag bestätigen jetzt meine Überzeugung: Demnach ist das Bezahlen mit dem Smartphone sogar für viele Menschen attraktiv, die bisher noch gar kein Smartphone besitzen! Wichtig ist Konsumenten vor allem der Mehrwert, den diese Art des Bezahlens gegenüber herkömmlichen Methoden mit sich bringt. Dazu gehören Aspekte wie Sicherheit, aktuelle Kostenübersicht und die Möglichkeit, auf allen Einkaufskanälen einheitlich bezahlen zu können. 

Die Vermutung liegt nahe, dass überwiegend junge Menschen von der Idee des mobilen Bezahlens begeistert sind. Tatsächlich sind sie zwar besonders ungeduldig, was herkömmliche Bezahlweisen angeht; für Mobile Payment interessiert sich jedoch laut Studie auch die Generation 50+. So möchten beispielsweise 31 Prozent der 50- bis 59-Jährigen die Zahlung per Smartphone vor allem gern an der Tankstelle nutzen. Damit liegen sie voll im Trend: Denn unter allen Smartphone-Besitzern in Deutschland wollen tatsächlich sogar mehr als 17 Millionen an der Zapfsäule mobil bezahlen! Das sind sage und schreibe über 42 Prozent, wenn wir die Zahlen aus dem aktuellen Geschäftsbericht der Otto Group 2013/14 zugrunde legen, wonach rund 50 Prozent der Deutschen über ein Smartphone verfügen.

Auch im öffentlichen Personennahverkehr, in Supermärkten, Drogerien und Online-Shops sowie bei Fahrten mit dem Taxi sieht ein großer Prozentsatz aller Befragten großes Potenzial für das Bezahlen per Smartphone. Weiterführende Informationen aus der Studie finden Sie übrigens hier.

Die Studie zeigt somit eindrucksvoll – Mobile Payment wird in naher Zukunft als selbstverständliche Zahlungsweise in unseren Alltag einziehen.



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