29.
August
2016
Quo vadis Mobile Marketing?

Quo vadis Mobile Marketing?

  Nachgefragt bei Danny von Holdt
(Mobile Marketing Manager Otto Group)

56 Prozent mobile Zugriffe auf Facebook, 54 Millionen Smartphone-Nutzer im Jahr 2018 allein in Deutschland, 2,36 Millionen Apps im Google Play Store: Mobile verändert Kommunikation, Marketing und Sales grundlegend.

Wie heute intelligent Marketing betrieben wird ist Thema der Marketing Intelligence Days am 7. und 8. September in Berlin. Danny von Holdt (Twitter @danny_von_holdt), Mobile Marketing Manager bei der Otto Group, spricht auf der Veranstaltung über die Rolle des Mobile Marketing. Im Vorfeld haben wir ihn zu aktuellen Entwicklungen im Mobile Marketing befragt.    

Danny, was ist für dich derzeit das Spannendste an „Mobile Marketing“?

Danny von Holdt, Otto GroupDanny von Holdt: Die Agilität des Mediums – Es werden in einer unglaublichen Geschwindigkeit neue technische Features geschaffen, auf die Unternehmen reagieren müssen, weil sie das Leben unserer Kunden verändern. Dabei werden permanent neue Möglichkeiten geschaffen, mit den Kunden zu interagieren, sei es durch die eigenen Produkte oder neue Trends. Durch Mobile wird Marketing noch technischer und noch analytischer. Marketeers müssen sich den Veränderungen schnell anpassen, um den Anschluss zu ihren Kunden nicht zu verlieren.


Welche Probleme oder Herausforderungen siehst du?

Danny von Holdt: In Deutschland wird Mobile immer noch als Luxus und nicht als Notwendigkeit gesehen. Das Medium hat sich fest etabliert, es muss in diesem Bereich Wissen aufgebaut und weiterentwickelt werden. In vielen deutschen Unternehmen herrscht immer noch eine große Wissenslücke und damit auch ein Grund, nicht in Mobile zu investieren.


Wo wird der Bereich in fünf Jahren sein?

Danny von Holdt: Wenn man sieht wo Mobile Marketing vor fünf Jahren stand, dann kann man nicht im entferntesten Sinn sagen, wo die Reise hingeht. Es sollte hier nicht in Jahren, sondern eher in Wochen oder Monaten gedacht werden, die ständigen Veränderungen des Mediums müssen fest im Blick bleiben. Nur wer diese Flexibilität mitbringt, wird sich langfristig am Markt halten können.




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