22.
Juli
2014
„Medienbruch beim Bezahlen erhöht Kaufabbrüche“

„Medienbruch beim Bezahlen erhöht Kaufabbrüche“

  Nachgefragt bei Miriam Wohlfarth
(Gründerin & Geschäftsführerin Ratepay)

Die Deutsche Telekom bietet nun auch die Option an, online zu shoppen und anschließend in einer Filiale zu bezahlen, wie unter anderem Internet World Business vermeldet. ottogroupunterwegs fragt nach bei Miriam Wohlfahrt, Gründerin und Geschäftsführerin von Ratepay: Ist das eine Payment-Lösung mit Zukunft?

Miriam Wohlfarth, Gründerin und Geschäftsführerin Ratepay„Der Ansatz ist spannend, wenngleich er nur für eine sehr spitze Zielgruppe interessant ist: Online-Shopper außerhalb von Ballungsgebieten oder mit eingeschränkter Mobilität werden wohl kaum darauf zurückgreifen. Für den großen Payment-Trend wird es in unseren Augen aber nicht reichen, da Verbraucher nachgelagerte Prozesse beim Online-Shopping nicht mögen. Vor allem der Medienbruch beim Bezahlen erhöht unserer Meinung nach die Zahl der Kaufabbrüche sogar noch, statt wie beabsichtigt für zusätzliche E-Commerce-Umsätze zu sorgen. Aus diesem Grund bleiben   Rechnungskauf und andere Online-Zahlungsarten auf dem Vormarsch, da sie schnell, bequem und mit wenigen Mausklicks umgesetzt werden können. Das Prinzip „online kaufen, stationär bezahlen“ kann auf Dauer durchaus eine Ergänzung im Payment-Mix sein, ist aber auf keinen Fall in der Lage, andere Zahlungsarten zu ersetzen.“  


Die Frage stellte Isabelle Ewald, Redaktion ottogroupunterwegs.


Über Ratepay:    

Ratepay ist auf Zahlungslösungen im Internet spezialisiert. Das 2009 von Internet- und Zahlungsexperten gegründete Unternehmen stellt Händlern und deren Kunden sichere und maßgeschneiderte Zahlungsarten zur Verfügung und optimiert so den Check-out-Prozess eines Online-Shops. 

Foto: StefanieB. – Fotolia.com



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