"Ich bin ein stolzer Silvernerd"
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"Ich bin ein stolzer Silvernerd"

13/11/2014

Nach einem allgemeinen Stimmungsbild vom Barcamp Hamburg haben wir jetzt eine unserer wohl Social Media affinsten Kolleginnen nach ihrem persönlichen Eindruck von der Veranstaltung gefragt.

Ein Stimmungsbild vom Barcamp Hamburg hatten wir bereits veröffentlicht, jetzt haben wir noch einmal bei einer unserer wohl Social Media affinsten Kolleginnen nachgefragt, wie sie persönlich von der Veranstaltung profitiert hat.

Sabine, zwei Tage Networking, Wissensaustausch und viel Interaktion auf Twitter – was ziehen Sie persönlich aus dem Barcamp Hamburg für sich heraus?

Es hat sich für mich gelohnt, an beiden Tagen teilgenommen zu haben, weil ich einerseits mit sehr vielen Menschen, die ich bislang nur virtuell aus meiner Twitter-Timeline kannte, in den persönlichen Dialog kam, weil ich sehr viel Neues mitgenommen habe, durch meine eigene Session vom Publikum wunderbare Hinweise hinsichtlich eventueller Weiterentwicklungsmöglichkeiten meiner Blogs erhalten habe und viele der angebotenen Sessions exakt meinen Interessen entsprachen. Ach, und ich habe noch weitere Inspiration für mein weiteres digitales Leben erhalten.


Sie haben das Barcamp Hamburg mit weit über 40 Tweets auf Twitter dokumentiert, wo Sie rund 1.720 Follower haben. Darüber hinaus bloggen Sie und produzieren Podcasts. Das ist deshalb erwähnenswert, weil Sie (demographisch gesehen) der so genannten analogen Generation angehören. Wie sah Ihr Einstieg in die digitale Welt aus?

Ja, das stimmt – nicht nur, dass ich der analogen Generation entstamme, die noch gelernt hat, Tonbandspulen einzulegen, nein, inzwischen bin ich auch stolzer Silvernerd :-) Mein Einstieg in die digitale Welt – wenn man es als solchen bezeichnen kann – fand im Jahr 1999 statt, als ich die erste E-Mail-Adresse für mich eingerichtet habe und mich über irgendeinen komischen Provider ins Internet eingewählt habe, um Nachrichtenseiten aufzurufen. 

Aber das richtige digitale Leben meinerseits begann im Jahr 2009, als ich mich bei Twitter angemeldet habe und vom Start weg begeistert war. Nirgendwo bin ich besser informiert als auf Twitter, die für mich relevanten Nachrichten bekomme ich automatisch zugespielt und ich muss mich nicht mehr um die Informationsbeschaffung kümmern, ich erhalte sie einfach. Außerdem gibt es für mich kein zweites Netzwerk, das so viel Spaß liefert. Zwei Jahre später startete ich mein erstes Blog, gleich danach ein zweites. Inzwischen führe ich 5 Blogs, zum Beispiel eines über Brücken in Hamburg und auch eines über alles, was mich bewegt auf sabstern.de. Darüber hinaus bin ich sehr gut bei Twitter (@kurzundknapp), Google+, Instagram, Pinterest etc. vernetzt und probiere immer gern Neues aus wie Bloggen auf Medium oder Ello. 


Barcamps, Hacker School, Java-Challenge oder App Contest Hamburg – die Otto Group ist an all diesen Projekten beteiligt. Würden Sie sagen, dass Sie in einem digitalen Unternehmen arbeiten?

Ich finde es großartig, dass die Otto Group diese und ähnliche Projekte unterstützt und fördert; denn es sind genau diese Veranstaltungen, auf denen sich mögliche Mitarbeiter von morgen befinden. So auch jetzt auf dem Barcamp, auf dem ich sehr viele positive Stimmen hinsichtlich der Unterstützung der Otto Group mitbekommen habe. Wir müssen einfach nur aufpassen, dass wir selber noch am Ball bleiben. Besonders beeindruckt haben mich auf dem Barcamp nämlich die beiden Kinder: Johann, etwa 10 Jahre alt, der bei der Powerpoint-Karaoke absolut lässig das Publikum unterhielt und der sich auch bei den Sessions und in der Feedbackrunde wie selbstverständlich einbrachte. Und Joshua, 14 Jahre alt, der selbst eine Session anbot und sich vorstellte mit: "Ich habe den Firefox-Cache geleert, bevor ich schreiben und lesen konnte..."   


Redaktion ottogroupunterwegs
 
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