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So funktioniert Mobile Payment im Kino

05/06/2015

Mobiles Bezahlen in deutschen Lichtspieltheatern: Wie wird daraus ein Standard-Verfahren? Der Cross-Channel-Payment-Anbieter Yapital gibt Einblick in einen komplexen technischen Einführungsprozess.

Filmliebhaber benötigen für ihren Kinobesuch ab sofort nicht viel mehr als ihr Smartphone: Es hilft bei der Filmauswahl, findet den schnellsten Weg ins Kino und bezahlt seit Ende Mai auch Eintrittskarte, Snacks und Getränke bei CinemaxX. Denn einmal angemeldet, halten Nutzer nach dem Scan eines QR-Codes mit der Yapital App und einem Klick auf ‚Bestätigen’ Kinoticket, Popcorn und Getränke sofort in der Hand. Damit ist Yapital das erste Mobile Payment in deutschen Lichtspieltheatern.

Niels LohmüllerDer technische Aufwand, der hinter dem schnellen, einfachen und sicheren Bezahlen mit dem Smartphone steckt, bleibt dem Nutzer verborgen. Dabei ist die Integration neuer Zahlarten besonders in physische Kassensysteme durchaus aufwandsintensiv: Vom Kartenterminal über die Kassensoftware bis hin zum Netzbetreiber, über den die Zahlungsinformation an die Bank weitergeleitet wird – es müssen viele Bausteine angepasst werden. Bei CinemaxX war das Yapital-Logo jedoch schon wenige Wochen nach Bekanntgabe der Kooperation auf allen Kassen zu sehen. Wie passt das zusammen?

Um die Einbindung der Mobile Payment Lösung für den Händler so einfach wie möglich zu machen, arbeitet Yapital mit den wichtigsten Playern des Payment-Ökosystems zusammen. Yapital kooperiert mit einem Großteil der Terminalhersteller wie Ingenico, VeriFone oder CCV, damit der QR-Code unkompliziert auf dem Terminal abgebildet werden kann. Partner wie Micros oder Höltl erleichtern die Anpassung im Bereich der Kassensoftware und strategische Partnerschaften mit bedeutenden Akteuren im Bereich des Netzbetriebes – wie mit Ingenico Payment Services oder der TeleCash – ermöglichen eine reibungslose Weitergabe der Transaktionsdetails an die entsprechenden Banken. 

Die Idee dahinter: Eine Integration nach dem Baukasten-Prinzip, für die nur noch kleine Anpassungen notwendig sind. Und es funktioniert, wie eben jetzt bei CinemaxX erfolgreich angewendet. Erweiterung des Vertrages mit dem Ingenico-Netzbetrieb um Yapital, Update der Ingenico-Terminal- und Kassensoftware, eine Testreihe nach den Anpassungen – das war’s. Rund 350.000 weitere Unternehmen könnten sich diesem Prinzip bedienen. Der Weg für einen radikalen Ausbau der Akzeptanzstellen von Mobile Payment ist damit technisch geebnet.


Yapital ist das erste europäische, bargeldlose Cross-Channel-Payment. Mit Yapital kann der Kunde nach einmaliger Anmeldung über alle Kanäle hinweg, also stationär, mobil, online oder per Rechnung, bezahlen und einkaufen. Im Jahr 2011 als hundertprozentige Tochter der Otto Group gegründet, ist der Service seit 2013 live und kann derzeit bereits bei mehr als 1.600 Akzeptanzpartnern wie Rewe, Douglas, SportScheck, Gravis oder Görtz eingesetzt werden. 

Was passiert bei einer Zahlung mit Yapital am POS? Lesen Sie hier.

Redaktion ottogroupunterwegs
 
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