03.
Dezember
2015
Cyber Monday: Das passierte in den Otto Group Shops

Cyber Monday: Das passierte in den Otto Group Shops

  Redaktion ottogroupunterwegs
(Admin)

Wie dynamisch der E-Commerce ist, zeigte am 30. November 2015 ottogroupunterwegs.com. Zum zweiten Mal gewährten wir einen Live-Einblick ins konzernweite Webtracking-Dashboard, welches die Online-Performance von 16 Otto Group Unternehmen im Bereich DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) abbildet.

Was war zu sehen? 

  • Standorte der Kunden
  • Manuell eingegebene Suchbegriffe
  • Meist aufgerufene Artikeldetailseiten der letzten fünf Minuten
  • Aktuell bestellte Warenkörbe in € nach Endgerät  

Der Clou: In diesem Jahr fiel die Übertragung auf den so genannten Cyber Monday, welcher im weltweiten E-Commerce zu den umsatzstärksten Verkaufstagen des Jahres zählt. Umso spannender daher die Auswertung der gesammelten Daten. 

Drei Erkenntnisse:

1) Je später der Tag, umso mobiler der Kunde 

Komfort ist das A und O zur Weihnachtszeit, deshalb ist das Internet ein stark frequentierter Kaufkanal in dieser Phase des Jahres. Ein Großteil der Kunden steuerte die Otto Group Webshops am Cyber Monday via Desktop-PC an (ca. 70 Prozent aller Visits), gefolgt von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets (über 30 Prozent). Deutlich erkennbar: Je später der Tag, desto mehr wurde mobil geshoppt, mit einem Peak zwischen 20 und 21 Uhr – zur besten TV-Sendezeit.

Das Bett als shoppingfreie Zone? Keineswegs! Gut 40 Prozent aller Visits um 22 Uhr herum wurden durch Smartphones und Tablets generiert (siehe auch: Otto Group Studie "Frauen stehen auf Cosy Shopping", 2014). In der ersten Hälfte des Tages erreichte das Smartphone zwei Peaks: (7 Uhr/ca. 40 Prozent aller Visits) sowie um 13 Uhr (ca. 24 Prozent aller Visits), vermutlich wenn sich die Kunden auf dem Weg zur Arbeit machen beziehungsweise die Mittagspause genießen.

Visits nach Devices im Tagesverlaufzoom

2) Online-Shopping = Fashion-Shopping  

Am Cyber Monday interessierten sich Kunden vor allem für Bekleidung und Spielzeug: Sie stehen für mehr als 65 Prozent der gekauften Artikel.  

Das Ranking im Detail (Top 10):

Rang Kategorie
1 Bekleidung
2 Spiele & Spielzeug
3 Technik
4 Schuhe
5 Wohntextilien
6 Schlafzimmer
7 Arbeiten
8 Küchen
9 Uhren & Schmuck
10 Badezimmer

3) Warenkorb-Werte gleichen sich an  

Auch wenn der Desktop-PC das dominierende Endgerät für Online-Shopping-Touren ist, so steht er nicht automatisch für hohe Warenkörbe: Smartphone-Warenkörbe sind im Schnitt nur sechs Prozent kleiner als Desktop-Warenkörbe. Zwischen Tablets und Desktop-PCs liegt die Diskrepanz bei 14 Prozent. Allerdings wurden via Tablets am Cyber Monday nur knapp drei Prozent aller Visits generiert.    


Live-Webtracking verpasst? Hier können sie die Performance der Otto Group Shops in einem zehnminütigen Mitschnitt nachverfolgen:

loading

Sie möchten mehr über die Shopping-Gewohnheiten der Deutschen zur Weihnachtszeit erfahren? OTTO hat die vergangenen drei Weihnachtssaisons ausgewertet und dabei eine Menge spannender Fakten entdeckt.  

Computer Vektor bereitgestellt durch Freepik.



3

Kommentare

  • Steffen

    "fyi"

    07. Januar 2016 18:13
  • Helena Schulz (Otto Group Business Intelligence)

    "Hallo Ralf,
    wir konnten in der Cyber-Woche keine signifikante Änderung der durchschnittlichen Warenkorb-Werte im Vergleich zum Vormonat feststellen. Auch die Unterschiede zwischen den Endgeräten sind gering: die Smartphone-Warenkörbe sind ca. 6% und Tablets 14% kleiner.

    Spannende Fakten zu den geschlechtlichen Unterschieden im Shopping-Verhalten in der Weihnachtszeit findest Du in diesem Artikel: https://www.otto.de/unternehmen/de/newsroom/news/2015/so-schenken-die-deutschen.php

    Liebe Grüße"

    04. Dezember 2015 11:19
  • Ralf

    "Was mich total interessieren würde: Wie hoch ist denn der durchschnittliche Warenkorb? Während Cyber-week höher als sonst? Unterschied Männer zu Frauen? Mobil vs Desktop? Altersunterschiede?

    Das wäre sehr spannend, an dieser Erfahrung teilhaben zu können.

    Gruss Ralf"

    04. Dezember 2015 06:02

Kommentar schreiben

Hinweis
Wir freuen uns über Ihre Kommentare in diesem Blog. Die Redaktion behält sich jedoch vor, Beiträge nachträglich zu löschen, sollten diese gegen die Kommentarrichtlinien verstoßen. Dies gilt insbesondere für solche Beiträge, die rechtswidrige Inhalte, Werbung für Dritte, Spam oder Beleidigungen enthalten oder in anderer Form unsachgemäß sind.

Verwandte Artikel

  •  
    13.
    Februar
    2019
    Hermes UK: Innovationsbrutstätte für eine ganze Branche

    Hermes UK: Innovationsbrutstätte für eine ganze Branche

    Nachgefragt bei
    Icon Richard Blown
    (Head of Innovation Hermes UK)

    Die britische Digital-Industrie ist der deutschen oft um einige Monate voraus – in Teilen gilt das auch für die Paketzustellung. Warum ist das so? Und was hat der Verbraucher damit zu tun?

  •  
    31.
    Januar
    2019
    „Klassisches Handelsgeschäft reicht nicht mehr“

    „Klassisches Handelsgeschäft reicht nicht mehr“

    Nachgefragt bei
    Icon Markus Rech
    (CEO Sportscheck)

    Services, Content, Communities und ein Award: Wie sich der Multichannel-Sportfachhändler Sportscheck in Zeiten der Digitalisierung neu positioniert.

  •  
    28.
    November
    2018
    Weihnachten – kein Fest der Miete

    Weihnachten – kein Fest der Miete

    Icon Redaktion ottogroupunterwegs
    (Admin)

    Alle Jahre wieder... steht der Weihnachts-Shopping-Stress vor der Tür. Warum nicht einfach mal ein Geschenk mieten? Wir fragten nach – mit sehr deutlichem Ergebnis.

Beliebte Artikel

  •  
    31.
    Januar
    2018
    10

    Blogparade #Zukunftsblick: Die Welt von morgen

    Icon Redaktion ottogroupunterwegs
    (Admin)

    Autonom fahrende Autos, Shopping über Spracheingabe, Bitcoin statt Bargeld, eine neue Kultur in der Arbeitswelt: Wie sieht die Welt von morgen aus? Das Thema unserer Blogparade #Zukunftsblick.

  •  
    16.
    August
    2018

    „Menschen über 50 leben nicht in der digitalen Steinzeit“

    Nachgefragt bei
    Icon Melanie Atencio u. Sebastian Keck
    (Mobile-Projektmanager Witt-Gruppe)

    Immer mehr Best Ager gehen ins Netz – auch übers Smartphone. Was bedeutet das für die Entwicklung von Shopping-Apps speziell für diese Zielgruppe? Zwei Experten geben Tipps.

  •  
    24.
    August
    2018
    1

    Eine ordentliche Portion Mut für die Gewohnheitstiere

    Nachgefragt bei
    Icon Petra Scharner-Wolff
    (Konzernvorständin Finanzen, Controlling und Personal)

    Die Digitalisierung stellt die Welt auf den Kopf. In Zeiten des Wandels braucht es also: Mut. Petra Scharner-Wolff erklärt, wie ein Konzern lernen kann, mutig zu sein.

Neueste Kommentare

Hilka zu #ausfehlernlernen – Erste FuckUp-Night der Otto Group

"Hallo zusammen, ich bin zufällig auf diesen Artikel gestoßen und würde mich gerne mit einem der..."
11.01.2019

Viola Flambe zu Wie bonprix nach weiblichen IT-Talenten sucht

"Danke für die Coding Challenge. Bitte weiter so. "
17.12.2018

Katharina zu Podcast #13: (Fast) Alles über Conversational Commerce

"DEVICE = Gerät Wir haben auch im Deutschen viele ausreichende, gut beschreibende Worte. Warum werden..."
18.11.2018

Neueste Tweets

  • Ein Ausblick in die Zukunft der #Mobilität von @sascha_p: Mehr #carsharing und ...

  • „Der wahre Charakter eines Menschen kommt heraus, wenn die Smartphone-Batterie bei unter 5% ...

  • Bei dem Besuch ist die Bude natürlich voll: @sascha_p bei den #InnoDays19, dem internen ...