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Vorurteil widerlegt

07/10/2015

Die Bestellung im Internet verursacht mehr CO2 und ist schlechter für die Umwelt, als der Einkauf im Laden. Dieser Mythos hat dank wissenschaftlich verifizierter Fakten endlich ausgedient!

Die Bestellung im Internet verursacht mehr CO2 und ist schlechter für die Umwelt, als der Einkauf im Laden. So lautete seit jeher ein hartnäckiges Vorurteil beim Online-Shopping. Und dieses wurde von Befürwortern und Gegnern des eCommerce gleichermaßen kontrovers diskutiert. Doch damit ist nun Schluss. Denn dieser Mythos hat dank wissenschaftlich verifizierter Fakten endlich ausgedient!

Hanjo SchneiderDas Deutsche CleanTech Institut (DCTI) hat heute eine Studie präsentiert, welche die CO2-Bilanz beider Einkaufsarten vergleicht. Das Ergebnis überrascht: Trotz hoher Retourenquote können Kunden mit gutem Klimagewissen online einkaufen. Möglich macht das die Verdichtung, also die mit vielen weiteren Sendungen optimal ausgelasteten Lieferverkehre. Diese Nachricht ist schon deshalb revolutionär, da sie Transparenz schafft. Wobei es ausdrücklich nicht darum geht, ein Handelssegment gegen das andere in Konkurrenz zu stellen. Im Gegenteil: Denn indem die Untersuchung den Onlinehandel aus der „Öko-Sünder-Ecke“ holt, wird aus dem schlichten „entweder-oder“ die deutlich effizientere Möglichkeit des „sowohl-als-auch“, das Raum für neue Omnichannel-Konzepte schafft. Und von diesem profitieren – ob Empfänger, Logistiker oder Versender – schlichtweg alle.

Die Botschaft der Studie lautet folglich: Aus beiden Einkaufs- und Erlebniswelten jeweils das Beste. Und je aufgeklärter der Kunde seine Wahl und Entscheidung treffen kann, desto nachhaltiger kann er seinen Einkauf beispielsweise an Umweltparametern orientiert organisieren. Zu Fuß um die Ecke zu Tante Emma? Mit dem Auto oder dem ÖPNV in die City? Oder die online bestellte Warensendung per Paketdienst an die Haustür geliefert bekommen? Der Kunde ist König – und kann Kaufentscheidungen jetzt noch informierter, fundierter und selbst verantwortlich treffen. Denn letztlich ist es der Kunde, der mit seiner Kaufentscheidung darüber bestimmt, wie der Handel sich und sein Angebot aufstellt, Kanäle bestückt und Logistikdienstleister ihre Services ausrichten. 

Nicht zu vergessen: Der Umweltschutz als eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit kann nur kollektiv als Gemeinschaftsaufgabe bewältigt werden. Gleichwohl zählt dabei das Engagement jedes Einzelnen. Die DCTI-Studie ist dabei ein erster Schritt, jeden Kunden in die Lage zu versetzen, richtig zu HANDELN.

Die offizielle Pressemitteilung, die vollständigen Studienergebnisse und ein Abstract gibt's hier.

Redaktion ottogroupunterwegs
 
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