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Zuviel Luft im Karton?

23/03/2015

Eine Kundin fragte uns via Twitter: „Wieso kommt die bestellte Uhr in einem viel zu großen Karton an?“ Gemeinsam mit Hermes Fulfilment sind wir der Sache auf den Grund gegangen.

Kürzlich wurden wir von einer Kundin via Twitter auf folgendes hingewiesen: Die von ihr bestellte Ware kam in einer deutlich überdimensionierten Verpackung an. Auch unsere Redaktion stellte sich bei dem angehängten Foto die Frage: Ist da nicht viel zu viel Luft im Karton?

Zuviel Luft im Karton?

Wir wollten der Sache auf den Grund gehen und haben deshalb unsere Kollegen von Hermes Fulfilment (HF) – dem Full-Service E-Commerce-Dienstleister der Otto Group – gefragt, nach welchen Regeln ein Karton eigentlich gepackt wird. Vor allem aber wollten wir wissen: Wo hat das System möglicherweise eine Schwachstelle?

Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Dachten wir. Schließlich ist der Paketversand ein hochkomplexer Prozess. Doch weit gefehlt – unser „Fall“ konnte binnen weniger Minuten aufgeklärt werden. Bei diesem Artikel war in der EDV ein falsches Kennzeichen hinterlegt.

Sobald bestellte Ware im Hermes Fulfilment-Logistikzentrum eintrifft, wird nach dem Vermessen und Wiegen des Artikels im System ein Hinweis für die spätere Versandverpackung hinterlegt. Oftmals gibt der Händler sogar entsprechende Richtlinien vor. Diese Vorgabe bekommt der Mitarbeiter in der Packerei später an seinem Computer angezeigt. Danach richtet er sich, wenn er die bestellten Artikel verpackt. Bei HF umfasst das Karton-Portfolio für Unternehmen der Otto Group wie OTTO, Bonprix oder Heine derzeit acht verschiedene Kartongrößen und vier verschiedene Tütengrößen.*

In unserem Fall war für das Produkt (eine Uhr) fälschlicherweise ein Karton-Kennzeichen hinterlegt. Normalerweise hätte die Ware in einer sogenannten Versandtüte zugestellt werden müssen.

„Trotz des Einsatzes hochmoderner Technologien lassen sich solche Fehler nicht gänzlich vermeiden, auch wenn diese verglichen mit der Gesamtmenge verschwindend gering sind“, sagt Stefan Krantz, Leiter Logistik Service. „Unterm Strich haben wir seit der Optimierung unserer Kartongrößen vor zwei Jahren sogar einen großen Sprung nach vorne gemacht: Wie prognostiziert, sparen wir im Schnitt 1,5 Liter Luft pro Karton ein, was mehr als 500 Lkw-Ladungen pro Jahr entspricht. Im Fall der Uhr haben wir den Hinweis im System bereits geändert.“   


*Die Angaben beziehen sich auf kleinvolumige Artikel. Bei großvolumigen Artikeln wie zum Beispiel Waschmaschinen wird grundsätzlich auf eine weitere Umverpackung verzichtet.


Foto: © ra2 studio – Fotolia.com

Redaktion ottogroupunterwegs
 
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