„Innovation kommt auch mal ohne Agenda aus“
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„Innovation kommt auch mal ohne Agenda aus“

29/01/2016

Bereits zum zweiten Mal hat die Otto Group zum konzerninternen #datathon nach Hamburg geladen. Der Plan: Ohne Handbremse im Kopf neue Ideen anschieben. Die Regeln: Keine.

Was passiert, wenn wir für zwei Tage vergessen, für welche Konzerngesellschaft und welches Team wir arbeiten? Wenn wir uns plötzlich nicht mehr um Unternehmenspolitik oder das Tagesgeschäft kümmern müssen? Was holen wir aus dem Datenschatz der Gruppe heraus, wenn wir mit unterschiedlichsten Perspektiven und Erfahrungen gemeinsam darauf blicken? Was entsteht, wenn 60 Kolleginnen und Kollegen aus 12 Einzelgesellschaften 48 Stunden lang gemeinsam in die Zukunft schauen können und ihre eigenen Ideen umsetzen dürfen?   

Nach der großen Resonanz im letzten Jahr haben wir uns entschieden, auch 2016 einen #datathon zu starten. Hierfür haben wir vom 14. bis 15. Januar erneut Mitarbeiter aus dem gesamten Konzern in Hamburg in interdisziplinären Teams zusammengebracht und an neuen Lösungen gearbeitet. Gleichzeitig wollten wir mit dem Event eine neue Form der Zusammenarbeit, einen neuen Spirit in die Gruppe tragen: Es gab weder eine Agenda, noch große Vorgaben bezüglich der Projekte. Jeder konnte ein Thema pitchen und um Mitstreiter werben. Dabei  verzichteten wir auf große PowerPoint-Schlachten und lange Abstimmungsrunden. Ideen werden sofort angegangen, Probleme direkt in Angriff genommen.

Mit Erfolg!  

Auch in diesem Jahr haben wir wieder viele spannende Projekte auf die Straße gebracht. Während sich einige Teilnehmer intensiv der Identifikation von firmenübergreifenden Entwicklungen respektive der Früherkennung von Suchtrends widmeten, entwickelten andere Teams spezielle Reports für den Einkauf sowie einen Algorithmus zur automatischen Outfit-Generierung. Viel Aufmerksamkeit erregte auch die Visualisierung der Customer Group Journey, bei der die Bewegung von Kunden zwischen den Shops gezeigt wurde.   

Otto Group #datathon

Besonderes Highlight: Erstmalig konnten wir in diesem Jahr auch die Kollegen von Crate & Barrel aus Chicago mit in den #datathon einbinden. Parallel zum Event in Hamburg arbeiteten verschiedene Teams am Lake Michigan unter Mithilfe von Otto Group Data Scientists an der Optimierung einer Online-Wunschliste für Brautpaare.     

Müde, aber glücklich zeigten sich die Teilnehmer nach zwei Tagen #datathon. Probleme identifizieren, Hypothesen entwickeln, Trends erkennen und dann auch noch sichtbaren Output liefern – was bleibt, sind unzählige neue Ideen und die feste Überzeugung, dass jeder #datathon den Konzern ein Stück weiter bringt. Innovation kommt eben auch mal ohne Agenda aus.

Redaktion ottogroupunterwegs
 
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