29.
Oktober
2018
Podcast #13: (Fast) Alles über Conversational Commerce

Podcast #13: (Fast) Alles über Conversational Commerce

  Redaktion ottogroupunterwegs
(Admin)

Conversational Commerce ist buchstäblich in aller Munde. Kaum ein größerer Online-Händler kann sich dem Thema momentan entziehen – auch, weil die technologische Entwicklung in diesem Bereich exponentiell voranschreitet. Im Gespräch mit Steffen Schuberth, Otto Group Stratege und Kopf der konzerninternen Initiative "Beyond Touch", erfahren wir, was eine von Sprachassistenten und Chatbots geprägte Online-Handelswelt ausmacht, wo Risiken lauern und wie sich die Otto Group dem Thema nähert.

  • 00:00:55: Intro Steffen Schuberth
  • 00:03:25: Steffens ganz persönlicher Reiz am Thema 
  • 00:04:35: Definition Conversational Commerce
  • 00:08:10: In welchem (technologischen) Kontext uns Conversational Commerce begegnet
  • 00:11:06: Chatbots vs. Smart Speaker – wo liegt der Fokus?
  • 00:12:34: Was war der Urknallmoment?
  • 00:14:24: Voice als Next Big Thing – sind die Prognosen eingetreten?
  • 00:17:02: Ist Voice-Technologioe heute schon relevant für den E-Commerce?
  • 00:19:38: Wie geht die Otto Group Thema an?
  • 00:21:15: Über die Teamzusammensetzung
  • 00:21:52: Lab oder Task Force: Wie arbeitet das Team?
  • 00:22:55: Über die Relevanz eines Ökosystems
  • 00:24:10: Wie sollten sich kleinere Onlinehändler aufstellen?
  • 00:26:35: Stolperfalle Datenschutz & Co. Wo liegen die Risiken?
  • 00:30:08: Markenspeaker fluten den Markt – wie sinnvoll ist das?
  • 00:33:05: Lösen Smart Speaker auf Dauer das Smartphone ab?
  • 00:35:36: Über das (mögliche) Zusammenspielvon E-Mobility und Voice Commerce

Unser Gesprächspartner

Steffen SchuberthFür diese Podcast-Episode konnten wir den studierten Mathematiker Steffen Schuberth gewinnen, der sich bereits seit längerem mit Conversational Commerce beschäftigt. Zum einen als Berater in der Otto Group Strategy, zu der er 2016 gestoßen ist, zum anderen als Teil der konzerninternen Initiative "Beyond Touch" – einem interdisziplinären Team innerhalb des Konzerns, welches sich mit zentralen Fragestellungen zum Thema Conversational Commerce auseinandersetzt. 




3

Kommentare

  • Martin Zander

    "Liebe Katharina,

    vielen Dank zunächst einmal für das Kompliment, dass Ihnen das Blog und unsere Berichte grundsätzlich gefallen. Das freut uns.

    Auch für Ihren Hinweis möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Zunächst einmal: Seien Sie gewiss, dass auch wir der deutschen Sprache eine sehr hohe Bedeutung beimessen. Ganz abgesehen davon, dass wir in unserem Beruf als KommunikatorInnen schlicht falsch aufgehoben wären, wenn wir keine Freunde des korrekten Gebrauchs unserer Sprache wären, wollen wir natürlich vor allem eines: Unsere Beiträge sollen für jede interessierte Leserin und Hörerin und jeden interessierten Leser und Hörer verständlich sein. Wenn uns das einmal nicht gelingt, so ist dies für uns Ansporn, es beim nächsten Mal besser zu machen. Ich kann Ihnen also in jedem Fall versichern, dass wir Ihren Einwand künftig immer im Hinterkopf haben.

    Gleichzeitig ist es aber durchaus so, dass Entwicklungen gerade im Bereich von Technologie und Digitalisierung - und über diese berichten wir auf unserem Blog vorrangig - rasant verlaufen, neu sind, sich allgemein gültige Begrifflichkeiten erst nach und nach herausbilden - und ja, oft im anglo-amerikanischen Raum ihren Ursprung haben und allein deshalb zunächst mit englischen Titel und Beschreibungen versehen sind.

    Hinzu kommt, dass Fachkolleginnen und -kollegen immer häufiger in international zusammengesetzten Abteilungen zusammenarbeiten und sich deshalb auf das für alle praktikable Englisch als Hauptsprache im Umgang miteinander verständigen. Als Resultat tauchen die entsprechenden Bezeichnungen natürlich auch in Interviews auf, die wir in Text oder Wort veröffentlichen.

    Und noch ein letzter Punkt: Auch die deutsche Sprache hat sich immer schon weiterentwickelt und unterliegt einem ständigen Wandel. Über Jugendsprache beispielsweise entstehen ganz neue Wörter, die doch sehr oft Dinge oder Zustände überraschend treffend beschreiben. Spätestens seit den Napoleonischen Kriegen haben zudem viele ursprünglich französische Wendungen auch Einzug in die deutsche Sprache gefunden. Gleiches gilt im Übrigen auch für deutsche Begriffe, die längst im Englischen verwendet werden.

    Kurzum: Auch wir hängen an der deutschen Sprache und legen großen Wert auf korrekten Ausdruck, Verständlichkeit und Rechtschreibung. Manches jedoch muss sich, gerade im Zuge der Digitalen Transformation, erst noch entwickeln, sicher auch im Bereich der Sprache.

    Wir hoffen jedenfalls, dass Sie uns dennoch auch in Zukunft gewogen bleiben, und versprechen nochmals, Ihren Beitrag als ständige, kleine Ermahnung im Kopf zu haben.

    Herzlich
    Martin Zander, Redaktion ottogroupunterwegs

    P.S.: Ich bin selbst längst über 40 und darf Ihnen versichern, dass auch ich längst nicht jeden Begriff auf Anhieb verstehe und ihn mir erst erklären lassen muss. Oft genug jedoch kann ich dabei feststellen: Das trifft es schon recht gut - zumindest, bis wir etwas Besseres gefunden haben.

    "

    19. November 2018 15:04
  • Katharina

    "DEVICE = Gerät
    Wir haben auch im Deutschen viele ausreichende, gut beschreibende Worte. Warum werden diese nicht genutzt? Dieses ständige Benutzen von englischen Begriffen lässt unsere ureigene Muttersprache verkommen. Oft sind es leere Worte/ Worthülsen, die "hip" und "trendy" klingen sollen.
    Abgesehen davon, dass die "dinglischen" Worte oft falsch benutzt werden, schließt diese gemischte Sprache einen Großteil der Menschen aus der gewollten Kommunikation aus. Die Generationen ab 40 sind raus aus dieser Sprachwelt. Wollen wir das?

    Ja, es gibt eine Jugendsprache, aber die ist in der Subkultur zuhause. Wenn wir generationsübergreifend kommunizieren und uns verstehen wollen, dann sollten wir eine gemeinsame Sprache sprechen: die ist entweder DEUTSCH, ENGLISCH oder auch jede andere Sprache, die in einem Land vorrangig gesprochen wird.

    Der Fakt, dass Sprache wandelbar ist, hat mit dieser unsinnigen Vermischung der Sprachen nichts zu tun. Auch die Globalisierung und das Agieren auf internationalem Parket nicht. Wenn ich eine Beitrag in Englisch verfasse, dann mache ich das, um diejenigen zu erreichen, die diese Sprache sprechen und verstehen.

    Es gibt keine "Devoloper" im Deutschen, aber Entwickler sehr wohl...
    Die Entwicklung der Sprachbenutzung, gerade im OTTO- Alltag ist wirklich fragwürdig, teilweise gar lächerlich.

    Achten wir bitte alle darauf, dass wir uns noch verständlich ausdrücken können. Es ist ein KULTURGUT und dies sollte gerade in unseren Kulturwandelzeiten bewahrt werden.

    Das "Worst Case Szenario" ist nämlich im schlechtesten Fall, dass wir unsere Sprache verlieren. Das wäre jammerschade!

    Natürlich ist diese Seite toll und die Berichte informativ. Ein großes Danke dafür.


    "

    18. November 2018 15:11
  • Stefan Richter

    "Interessant, wo sich das Business hinentwickelt"

    01. November 2018 13:07

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