Umweltschutz ist mehr als weniger CO2
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Umweltschutz ist mehr als weniger CO2

01/07/2014

Der öffentliche Diskurs zum Umweltschutz hat sich zu einer Klimaschutzdebatte entwickelt. Der Erhalt unserer Lebensgrundlage hängt aber ebenso vom Erhalt der Biodiversität ab.

Der öffentliche Diskurs zum Umweltschutz hat sich in den vergangenen Jahren hauptsächlich zu einer Klimaschutzdebatte entwickelt. Die Frage nach der Verringerung von CO2-Emissionen steht ganz oben auf der Agenda. Zweifelsohne eine richtige und wichtige Frage. Aber nicht die einzige.

Der Erhalt unserer Lebensgrundlage hängt ebenso vom Erhalt der Biodiversität ab. Und hier zeichnet sich eine bedenkliche Entwicklung ab. Eine aktuelle Studie meiner Stiftung zeigt, dass der Rückgang der Artenvielfalt und der Verlust an natürlichen Lebensräumen in Deutschland stetig weitergehen. Eine Umkehrung dieses Trends ist nicht abzusehen. Das gilt insbesondere im Bereich der Agrarflächen. Grund hierfür ist vor allem die Intensivierung der Landwirtschaft. Diese Entwicklung wird in der öffentlichen Debatte kaum zur Kenntnis genommen. Bitter ist zudem die Tatsache, dass ein Teil dieser Intensivierung darauf zurückzuführen ist, dass die immer knapper werdenden Flächen auch zur Gewinnung von Biokraftstoff genutzt werden. 

Aber: Wenn wir das weitere Artensterben und damit den Verlust unserer Lebensgrundlage in Kauf nehmen, schneiden wir uns ins eigene Fleisch. Daher werbe ich mit meiner Stiftung für den Erhalt der Biodiversität und eine Verbreiterung der öffentlichen Debatte. Aufgrund der Studienergebnisse bin ich der festen Überzeugung, dass die Verbreitung von Biodiversität und die Wirtschaftlichkeit in der Landwirtschaft in Einklang zu bringen sind. Hier wollen wir von meiner Stiftung aus mit Beispiel gebenden Projekten vorangehen.

Redaktion ottogroupunterwegs
 
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