28.
Oktober
2016
Weihnachten bleibt analog

Weihnachten bleibt analog

  Redaktion ottogroupunterwegs
(Admin)

In 57 Tagen ist Weihnachten. Für den Einzelhandel beginnt nun die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Für Verbraucher hingegen wird es stressig, denn Weihnachtsshopping ist bekanntlich nichts für schwache Nerven – vor allem wenn es einen hierfür in die überfüllten Innenstädte zieht. Einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) zufolge steuern 71 Prozent der Verbraucher vor allem den stationären Einzelhandel an, um Geschenke für ihre Liebsten zu kaufen¹ . Stressfaktor Nummer zwei: Verbraucher können aus einer nie dagewesenen Bandbreite an Präsenten wählen, auch, wenn es um digitale Gadgets geht. Kein Wunder, schließlich werden die Innovationszyklen in diesem Bereich immer kürzer. 

Mithilfe des Online-Marktforschers Appinio konfrontierten wir 1.000 Verbraucher mit 14 aktuell am Markt stark nachgefragten technischen Gadgets. Wir wollten wissen, welche davon in diesem Jahr bei ihnen unterm Weihnachtsbaum landen. Überraschend: 57,1 Prozent der Befragten haben keines der genannten Produkte auf der Wunschliste bzw. planen, ein solches zu verschenken. Mit knapp 16 Prozent rangieren Games auf Platz zwei, gefolgt vom Smartphone mit 11,2 Prozent. Das Schlusslicht bildet übrigens der Blu-Ray-Player mit 1,7 Prozent.  

Gadgets unterm Weihnachtsbaum

Tatsächlich tangiert die digitale Transformation das Fest der Liebe nur wenig. Geldgeschenke, Bücher (inkl. E-Books) und Lebensmittel (inkl. Süßwaren) gehören EY zufolge zu den Top-3-Geschenke-Kategorien an Weihnachten, gefolgt von Kleidung, Spielwaren und CDs/DVDs. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Technische Gadgets sind eher teuer, die Bereitschaft der Verbraucher hierfür Geld in die Hand zu nehmen ist jedoch gering. Gerade mal elf Euro geben Verbraucher in diesem Jahr im Schnitt für Unterhaltungselektronik aus². Noch weniger Budget stellen sie mit sechs Euro für Computer, Hard- oder Software bereit. Drei Euro fließen in Smartphones und Wearables.  

Häufigste Weihnachtsgeschenke
Durchschnittliche Ausgaben

¹Repräsentative Befragung von 1.500 (volljährigen) Verbrauchern in Deutschland.

²Das spiegelt sich auch in unseren Befragungsergebnissen wider: Games und Spielekonsolen kommen zusammengerechnet auf 23,6 Prozent und bilden damit rechnerisch betrachtet das Spitzen-Duo.


Artikelbild: pexels.com/stock.tookapic.com

Icon Weihnachtsbaum: flaticon.com/Vignesh Oviyan

Infografiken #2 und #3: Ernst & Young Verbraucherumfrage



1

Kommentar

  • Georg Glinz

    "Diese Studie sollte ich einmal meinen Kindern bekannt machen ... ;-)"

    28. Oktober 2016 10:43

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