Was turnt beim Mobile-Commerce eigentlich so richtig ab? Dafür haben wir über den Marktforscher Appinio 1.000 Smartphone-Nutzer zu ihren persönlichen Top-5-Störfaktoren befragt – das Fazit.
Beim Online-Shopping hat sich das Smartphone als Anker zum Kunden längst durchgesetzt. Doch so schnell der Verbraucher ins Netz geht, so schnell kann er auch wieder entwischen – das gilt natürlich für das mobile Shoppen genau so wie für das Shoppen an Desktop-PCs. Wir wollten daher wissen: Was turnt beim Mobile-Commerce eigentlich so richtig ab? Dafür haben wir über den Marktforscher Appinio 1.000 Smartphone-Nutzer zu ihren persönlichen Top-5-Störfaktoren befragt. Überraschend: Eher fühlen sich Mobile-Shopper durch Display-Werbung (67,4 Prozent) gestört als durch einen möglichen Missbrauch ihrer Daten (27,1 Prozent).
Auch sonst spielt eine gute User Experience eine wesentliche Rolle: So werden fehlende Sharing-Funktionen via Social Media (2,5 Prozent) eher akzeptiert als schlecht klickbare Buttons (43,6 Prozent). Folglich sind Nutzer bereit – sofern der Anbieter keine eigene Shopping-App anbietet –, den Weg über eine mobil-optimierte Website zu gehen (27,5 Prozent) solange die Navigation in sich schlüssig ist (43,5 Prozent monieren eine chaotische Menüführung).

Die Ergebnisse zeigen auch: Smartphones
und Inspiration gehen Hand in Hand. Die Nutzer lassen sich offensichtlich von
einem umständlichen Check-out (19,8 Prozent) weniger die Stimmung vermiesen als
von Bildern, die sich nicht
vergrößern lassen (34,2 Prozent). Und schnell muss es gehen:
33,2 Prozent stören sich an langen Ladezeiten.
Artikelbild: Pixabay/JESCHOOTS
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