
In unserer Reihe „Weihnachten in Zahlen“ widmen wir uns bis Heiligabend wöchentlich spannenden Fakten rund ums Fest. Thema heute: Geldgeschenke spenden.
Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Genau genommen bringen die Deutschen vor dem Fest etwa das doppelte bis dreifache Spendenvolumen im Vergleich zum Rest des Jahres auf, heißt es von Seiten desInstituts der Deutschen Wirtschaft in Köln. Soweit, so gut. Doch wie sieht es eigentlich NACH den Feiertagen aus? Wie spendenbereit zeigen sich Verbraucher, wenn die Zeit der Besinnlichkeit erstmal vorbei ist? Schließlich sind bei den meisten die Geldbeutel zu diesem Zeitpunkt wesentlich praller gefüllt als für gewöhnlich: Reine Geldgeschenke zu Weihnachten machen der Gesellschaft für Konsumforschung zufolge in Deutschland schätzungsweise rund 3,5 Milliarden Euro aus.
Wir wollten wissen, wieviel davon bei den gemeinnützigen Organisationen, Initiativen und Vereinen landet, die sich in den Dienst Hilfsbedürftiger stellen? Daher fragten wir 3.000 Konsumenten mal ganz direkt: „Schon mal auf die Idee gekommen, Geldgeschenke einfach mal zu spenden?“. 6,5 Prozent konnten dies bejahen. Rund 34 Prozent sind durchaus schon auf die Idee gekommen, haben diesen Plan aber bisher nicht in die Tat umgesetzt. Rund 36 Prozent würde das Spenden von Weihnachts-Geldgeschenken nie in den Sinn kommen. Etwa ein Viertel aller Befragten wollte sich zu dem Thema nicht äußern. Damit wird deutlich: Weihnachtszeit ist Spendenzeit – jedoch gilt dies offenbar nur für die Zeit vor dem Fest.
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Artikelbild: freepik.com
Ich habe mir zum Geburtstag statt Geschenken eine Spender für die Arche gewünscht. Das war sehr schön (auch für die Spender)
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